Die Implantologie zum Ersatz
eines verloren gegangenen Zahnes ist heute aus der Zahnmedizin nicht mehr
wegzudenken und bedeutet für viele Patienten einen unschätzbaren Wert in der
Wiederherstellung der Kaufunktion und damit verbunden neue Lebensqualität .
Seit 1980 haben wir mehrere tausend Implantate mit großem Erfolg eingesetzt.
Voraussetzung für den Erfolg ist häufig die Wiederherstellung und die
Rekonstruktion von Knochengewebe, um ein Implantat stabil verankern zu können.
Wir wählen im Einzelfall die geeigneste und zuverlässigste Methode zur Knochenregeneration und
Knochenrekonstruktion. Hier kommt uns als Kieferchirurgen die große Erfahrung
auch auf dem allgemeinchirurgischen Gebiet zugute. Bei Verwendung von
Eigenknochen stehen uns ortsnahe (z.B. Unterkiefer, Kinnknochen) und ortsferne
(Beckenschaufel, Schienbeinkopf, Knochen von der Schädeldecke)
Entnahmestellen zur Verfügung. Die
Auswahl der Entnahmestelle ist abhängig von der Größe der Knochenverluste und
verlangt zum Teil einen stationären Aufenthalt in unserer Belegabteilung, da
wir hier über die neuesten aseptischen Knochen-Op-Räumlichkeiten verfügen.
Unschätzbaren Wert haben allerdings auch die Entwicklungen geeigneter
Knochenersatzmaterialien , die uns vermehrt in die Lage versetzen auf die
Entnahme von eigenem Knochen verzichten zu können, so dass heute nahezu 80%
aller Defekte mit Ersatzknochen rekonstruiert werden können.
Neben der Wiederherstellung von
Knochengewebe ist eine präzise Diagnostik und Behandlungsplanung unerlässlich.
In Verbindung mit neuen Computerprogrammen und strahlenreduzierten
Röntgenverfahren (z.Bsp. digitale Volumentomographie DVT ) ist es heute möglich
eine exakte dreidimensionale Abbildung
der Kiefer zu erhalten ,um die Position der Implantate festzulegen und
operative Komplikationen zu vermeiden.
Voraussetzung für einen Implantaterfolg
ist zusätzlich ein perfektes Teamwork zwischen Zahntechniker, Zahnarzt
und Kieferchirurg.
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