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Schöne und attraktive Menschen haben es nachweislich einfacher im Leben und Erfolg ist auch abhängig von der persönlichen Ausstrahlung des Menschen. Der erste Blick entscheidet häufig, ob wir eine Person sympathisch und schön finden. Die Attraktivität eines Gesichtes hängt eng von den  harmonischen Proportionen des Gesichtes ab. Entscheidend für ein harmonisches Gesichtsprofil ist somit die Relation zwischen Ober- Mittel- und Untergesicht. Entwicklungsstörungen im Bereich der Kieferbasen führen daher unweigerlich zu Kieferfehlstellungen und zu einer Störung der ästhetischen Gesichtproportionen. Weiterhin kommt es zu funktionellen Problemen, da die Zahnreihen nicht richtig zueinander passen. Ziel der kieferorthopädischen Chirurgie ist es die Kiefer operativ richtig zu positionieren . Hierzu ist in den meisten Fällen eine kieferorthopädische Ausformung und Harmonisierung der Zahnbögen erforderlich. Vor der Operation wird eine genaue Analyse der Fehlstellung via Computer und klinischer Untersuchung durchgeführt. Anschließend werden dann in einer Simulationsoperation sogenannte Bissschlüssel hergestellt, die uns dann intraoperativ die neue Bisslage definieren. Wir führen seit 1983 regelmäßig eine hohe Anzahl von Dysgnathieoperationen durch. (ca. 300 Operationen pro Jahr ). Aufgrund der Berücksichtigung  kaufunktioneller und ästhetischer Faktoren werden zu 70 % zwei Kiefer simultan in einer Operation verlagert. Nicht selten ist im Unterkiefer  eine zusätzliche Kinnplastik notwendig. Ist das gesamte Mittelgesicht betroffen so wird dieses notfalls im Ganzen verlagert. Bei Fehlentwicklungen der Schädelform  können wir nach Anfertigung eines dreidimensionellen Schädelmodells bereits präoperativ exakt die notwendigen Knochenverschiebungen simulieren , um dies dann in Kooperation mit den Neurochirurgen am Patienten umzusetzen ( craniofaciale Chirurgie).